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Glasfasergewebe-Dichtungen

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Verwendbarkeit von Glasfasergewebe am Kaminofen

Glasfasergewebe kommt fast ausschließlich in Form von Dichtungen an einem Kaminofen vor. Die Dichtungen von Ihrem Kaminofen erfüllen gleich mehrere elementare Aufgaben, die zum einen für den Brennvorgang, als auch für die Sicherheit entscheidend sind. Sie schützen nicht nur vor dem Eindringen von Nebenluft, sondern ebenfalls auch vor dem Austreten von gesundheitsschädlichen Rauchgasen.

Zu dem Schutz vor Ein- oder Austretenden kommt noch hinzu, dass die Ofendichtungen ebenfalls weitere Bauteile Ihres Kaminofens vor zu großer Hitze schützen. Sie gewähren außerdem Bauteilen, wie beispielsweise der Sichtscheibe, den benötigten Ausdehnungsspielraum während des Brennvorgangs. Ist dieser Ausdehnungsspielraum nicht mehr gegeben, kann die Sichtscheibe reißen oder sogar brechen.

Die Ofendichtungen aus Glasfasergewebe sind sicherheitsrelevante Bauteile, die für den Brennvorgang sowie den Zustand weiterer Bauteile entscheidend sind.

Wie erfolgt die Herstellung einer Kamindichtung aus Glasfasergewebe?

Die Herstellung von Glasfasergewebe-Dichtungen beginnt mit der Glasschmelze, bei der lange aus Glas bestehende, dünne Fäden gezogen werden. Resultierendes Produkt dieses Vorgang ist eine lange, dünne Faser. Diese Glasfaser wird anschließend mehrere Male und auf unterschiedliche Art geflochten. Durch die unterschiedlichen Flechtverfahren entstehen unterschiedliche Dichtungen, die auf viele Kaminofenmodelle passen.

Die Qualitätsmerkmale von Glasfasergewebe

Glasfasergewebe zeichnet sich durch seine erstklassige thermische Isolationswirkung, chemische Beständigkeit, sowie öl- und lösemittelbeständige Wirkung aus. Sie sind zudem umweltfreundlicher als die gelegentlich verwendeten Keramikfasern und überzeugen außerdem mit einer hohen Form- und Konturbeständigkeit. Diese Merkmale machen Dichtungen aus Glasfasergewebe zu einer der beliebtesten Materialien.

Nutzbarkeit in vielen unterschiedlichen Branchen

Glasfaser zählt heutzutage zu einem der wichtigsten Werkstoffen, da es unentflammbar, chemisch resistent, sowie beständig gegen Alter- und Witterung ist. So hat sich Glasfaser zu einem wichtigen Baustoff zur Datenübertragung, im Bereich der Laser- und Sensorenindustrie, der Beleuchtung, sowie vielen weiteren Branchen entwickelt.

Wie Haltbar ist das Dichtband aus Glasfasergewebe?

Eine Kamindichtung aus Glasfaser gilt als absolut beständig gegen vielerlei äußere Einflüsse. Glasfasergewebe ist chemisch beständig, form- und konturbeständig, sowie nicht anfällig für thermische oder mechanische Einflüsse. Die Kombination aus häufigen thermischen Wechselwirkungen und mechanischen Belastungen lässt jedoch Alterungserscheinungen bemerkbar werden. Dieser Verschleiß kannn das Heizerlebnis, die Effizienz und die Sicherheit erheblich einschränken.

Verschleißanzeichen einer Dichtung

Wie bereits erwähnt ist das Dichtband an sich sehr beständig. Den Dichtungen setzen jedoch die Wechselthermischen- als auch mechanischen Belastungen zu. Diese Belastungen führen dazu, dass das Dichtband im Laufe der Zeit an Flexibilität verliert und dementsprechend auch nicht mehr vollends abdichten kann. Die Kamindichtung härtet aus und wird in ihrer Struktur bröselig. Dies hat gezogene Nebenluft zur Folge, das Austreten von Rauchgasen, sowie ein erhöhtes Risiko von Schäden anderer Bauteile.

Verschlissene Dichtung aus Glasfasergewebe

Schneller Abbrand – das hat die Dichtung damit zu tun!

Verheizen Sie in letzter Zeit viel Holz für wenig Wärme? Die Dichtungen sind eine der ersten, wohlgemerkt auch günstigsten Anlaufstellen, wenn die Effizienz Ihres Kaminofens spürbar abgenommen hat. Wenn Ihre Dichtungen verschlissen sind, kann gezogene Nebenluft einen großen negativen Einfluss auf die Effizienz haben. Durch Luftdurchlässe in den Dichtungen kann sich das Feuer unbegrenzt Luft und somit auch Sauerstoff ziehen. Ist dies der Fall, hat der Zufluss von Sauerstoff eine brandbechleunigende Wirkung, was wiederum die Effizienz erheblich beeinträchtigt. Tauschen Sie daher verschlissene Ofendichtungen schnellstmöglich gegen neue, voll funktionstüchtige Dichtungen aus.

Woher bekomme ich passende Ersatzteile für meinen Kaminofen?

Nun stellt sich die Frage, woher man die passenden Dichtungen und Ersatzteile für den eigenen Kaminofen herbekommt. Bei der Beschaffung sollten Sie jedoch darauf achten, keine beliebige, sondern eine speziell für Ihren Kaminofen deklarierte Dichtung zu verbauen. Das hat den Grund, da sich die Dichtungen untereinander noch einmal in der Struktur, Länge oder dem Durchmesser unterscheiden. Eine einfache Beschaffung der Ersatzteile schaffen die führenden Anbieter Wamiso.com, Cerberuskaminhaus.de und Kaminofen-Ersatzteil.de durch unkomplizierte und leicht anwendbare Filter.

Dichtband selber austauschen – so wird’s gemacht

Die Kamindichtung Ihres Kaminofens können Sie im Handumdrehen selber auswechseln. Selbst mit zwei linken Händen dürfte sich dies als einfache Arbeit herausstellen. Entfernen Sie zunächst die alte Dichtung. Machen Sie dies nach Möglichkeit vorsichtig, sodass wenig Rückstände verbleiben. Sollten dennoch Klebereste der vorherigen Dichtung vorhanden sein, können Sie diese mit einem Schwamm und etwas Reiniger entfernen. Verkleben Sie nun die Dichtung ohne Spannung auf der Markierung oder eingearbeiteten Fuge. In wenigen Minuten ist die Dichtung gewechselt, sodass Sie zeitnah wieder effizient und sicher heizen können.

Dichtungen verkleben

So verwenden Sie den Kleber richtig!

Nicht jede Kamindichtung hat einen selbstklebenden, integrierten Klebestreifen. In einem solchen Fall wird die Verwendung von einem Kleber, speziell für Dichtungen nötig. Tragen Sie den Dichtungskleber sparsam und gleichmäßig auf. Verkleben Sie die Dichtung mit sanftem herandrücken, sodass diese haftet, jedoch nicht den Kleber verdrängt.

Mit einer selbstklebenden Dichtung ist eine zeitnahe Inbetriebnahme möglich, mit einer per Dichtungskleber verklebten Dichtung jedoch nicht. Der Kleber benötigt hierbei eine Trocknungszeit von 12-24 Stunden. Nach dieser Trocknungszeit kann auch ein Kaminofen mit einer Kleber verklebten Dichtung in Betrieb genommen werden.