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Verschlissene Bauteile am Kaminofen erkennen und auswechseln

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Verschlissene Bauteile am Kaminofen?

Verschlissene Bauteile an einem Kaminofen? Ganz richtig gehört. Bei dem Kauf eines Kaminofens denken die wenigsten daran, dass im Laufe der Zeit Verschleißteile anfallen. Verschlissene Bauteile können nicht nur die Effizienz, sondern auch die Sicherheit bei dem Befeuern erheblich beeinträchtigen – vergleichbar mit der Bremse eines Autos. Demnach müssen auch die Verschleißteile von Kaminöfen regelmäßig gewechselt werden.

Welche Bauteile sind von Verschleiß betroffen?

Natürlich gibt es Bauteile die mehr und Bauteile die weniger von Verschleiß betroffen sind. Sich im Brennraum befindende Bauteile wie einzelne Brennraumsteine verschleißen relativ schnell. Gefolgt von den stark beanspruchten Dichtungen an Tür und Sichtscheibe. Weniger häufig treten außerhalb des Brennraums liegende Bauteile wie Türfedern oder Aschekästen auf. Die Verschleißgeschwindigkeit hängt hierbei natürlich auch von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Befeuerungsintensität und der Dauer ab.

Verschleiß an Dichtungen erkennen

Die Dichtungen sitzen an der Ofentür und der Sichtscheibe. In manchen Fällen befindet sich noch eine weitere Dichtung an dem Aschekasten. Die verschiedenen Dichtungen schützen das Feuer vor Nebenluft und halten so die Effizienz des Kaminofens aufrecht.

Sie schützen jedoch auch vor dem Austreten gesundheitsschädlicher Rauchgase. Somit ist es besonders wichtig, die Dichtungen regelmäßig zu kontrollieren und wenn nötig auch auszutauschen. Aufgrund des stetigen Verschleißes raten Kaminofen-Experten zum präventiven Dichtungsaustausch alle 2-3 Jahre.

Die Dichtungen bestehen meist aus einem flexiblen, aber auch besonders belastbarem Glasfasergewebe. Glasfasergewebe ist zudem hoch hitzebeständig und hält auch den verschiedenen mechanischen Belastungen wunderbar stand. Aufgrund der hohen Temperaturschwankungen und mechanischen Belastungen durch öffnende oder schließende Ofentüren härtet das Gewebe aus, was sie luftdurchlässig werden lässt.

Verschlissene Dichtung im Vergleich zu einer Neuen

Verschleiß an der Brennraumauskleidung erkennen

Wie es der Name bereits verrät, kleidet die Brennraumauskleidung das Innere des Brennraums aus. Eine Brennraumauskleidung setzt sich aus mehreren Steinen zusammen, welche in den meisten Fällen aus Materialien wie Vermiculite oder Schamotte bestehen. In Einzelfällen haben Hersteller eigene Materialien entwickelt. Darunter zum Beispiel Hwam, die mit Skamol ein sehr Vermiculite ähnliches Material entwickelt haben.

Je nachdem aus welchem Material die Auskleidung nun besteht, ist die Auskleidung entweder ein guter Wärmereflektor (Vermiculite & Skamol) oder ein guter Wärmespeicher (Schamotte). Sie reflektiert demnach entweder die Hitze unmittelbar in den Wohnraum oder speichert diese und gibt sie noch mehrere Stunden nach dem Erlöschen ab.

Ganz egal aus welchem Material die Auskleidung besteht: Auch die Auskleidung verschleißt im Laufe der Zeit. Das Material wird porös und verliert von innen heraus an Festigkeit. Das verstärkt außerdem den Abrieb durch Brenngut. Starken Verschleiß der Brennraumsteine erkennen Sie daher durch viel Abrieb sowie eine besonders „sandig-körnige“ Oberflächenbeschaffenheit. Spätestens dann ist es an der Zeit, die Auskleidung gegen eine Neue auszuwechseln.

Brennraumauskleidung mit extrem viel Verschleiß im Vergleich zu einer Neuen

So erkennen Sie eine verschlissene Sichtscheibe

Die Sichtscheibe bildet für die meisten Kaminofenbesitzer das Herzstück eines Kaminofens. Erst durch die klare Sicht auf das Feuer wird die einzigartige Atmosphäre erweckt, die so sehr geschätzt wird. Um so tragischer ist es, dass auch ein solch bedeutsames Bauteil wie die Sichtscheibe als typisches Verschleißteil zählt.

Typischer Verschleiß an der Sichtscheibe macht einen Austausch jedoch nicht zwingend notwendig. Im Laufe der Zeit setzen sich Rußverschmutzungen auf der Scheibe ab und brennen sich nach und nach in die Glasoberfläche ein. Eingebrannte Rußverschmutzungen beeinträchtigen jedoch nicht das Befeuern, wodurch ein Austausch zwar möglich, aber nicht notwendig ist.

Es sollte jedoch bei dem Kontrollieren der Sichtscheibe unbedingt zwischen Verschleiß und einem Defekt unterschieden werden. Defekte beeinträchtigen nämlich das Befeuern und können unter Umständen sogar zu einer Gefahr werden. Als Defekte zählen zum Beispiel Risse oder Brüche in dem Glas. Bereits kleine Risse in der Sichtscheibe können sich bei weiterem Befeuern ausdehnen und Brechen.

Daher: Ob Verschleiß an der Sichtscheibe ein Grund für einen Austausch ist liegt ganz bei Ihnen. Bei Defekten hingegen sollte sie umgehend gegen eine Neue ausgetauscht werden.

Der Unterschied zwischen einem Neuen Ascherost und einem mit viel Verschleiß

So erkennen Sie Verschleiß am Ascherost

Ob man es glaubt oder nicht, auch der massive Ascherost aus Gusseisen kann bei einem Kaminofen verschleißen. Eigentlich kein Wunder, denn es trägt über mehrere Stunden hinweg das glühend heiße Brenngut. Dieses eher unscheinbare Bauteil erfüllt jedoch noch weitere elementare Aufgaben. Es lässt angefallene Asche in den Aschekasten fallen und fungiert zudem als Primärluftzufuhr, indem es das Feuer mit Sauerstoff versorgt.

Der Rost aus Gusseisen mag zwar sehr massiv und formstabil sein, kann den hohen Temperaturen der Glut jedoch nicht ewig standhalten. Nach einiger Zeit kann sich der Rost verziehen, Risse bilden oder sogar an bestimmten Stellen brechen. Wir empfehlen Ihnen, den Ascherost bereits bei kleinen Verformungen oder Rissen auszutauschen, da ein Bruch in diesem Fall nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Verschleiß am Ascherost erkennen und gegen ein Neues austauschen

Welche Bauteile sonst noch anfallen können

Die oben genannten Bauteile sind jedoch nur jene, die besonders stark von Verschleiß betroffen sind. Ein Kaminofen verfügt allerdings über weitere Bauteile, die aufgrund der enormen Hitze nach einiger Zeit verschleißen oder Defekte aufweisen können. Zu diesen Bauteilen zählen zum Beispiel: das Rostlager, das Stehrost oder sogar die Feuerraumtür.

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