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Die Kaminofen Technik: Wie funktioniert eigentlich ein Kaminofen?

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Ofen

Ein Kaminofen bietet eine Kombination aus Strahlungswärme und Konvektionswärme. Was das genau bedeutet und wie ein Kaminofen eigentlich funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Verbrennung selbst findet im Brennraum statt. Durch die verschiedenen Materialien wie Schamotte, Vermiculite, Guss oder Ähnlichem unterscheidet sich der Brennvorgang von Modell zu Modell. Auch die Größe des Brennholzes lässt das Brennverhalten variieren. Zuletzt ist natürlich auch das Brennmaterial entscheidend.

Je nach Ausführung des Kamins ist der Brennvorgang sehr unterschiedlich.

Also, wie funktioniert ein Kaminofen?

Grundgesetzlich funktioniert jeder Kaminofen ähnlich. In der Skizze haben wir die Kaminofen Technik vereinfacht erklärt:

Die Primärluft (1) und die Sekundärluft sorgen für die optimale Luftzufuhr. Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist kaminofen-technik.png
Die frische Luft wird an dem Brennraum vorbei geführt (2) und gelangt bereits stark vorgeheizt in den Brennraum. Ein Teil dieser Wärme gelangt als Konverktionswärme, durch Luftöffnungen, bereits nach außen (3).
Die entstehende Wärme im Brennraum, gelangt als Strahlungswärme direkt durch die Sichtscheibe nach außen.
Durch den Kamineffekt zirkuliert die Luft im Kamin und reinigt gegebenenfalls direkt die Scheibe (4).
Rauchgase entweichen nach oben (5).

Was ist ein Kamineffekt?

Der Kamineffekt sorgt für die optimale Verbrennung im Ofen. Ohne ihn würde die beste Kaminofen Technik nicht funktionieren. Also, was macht der Kamineffekt?

Einfach erklärt sorgt er dafür, dass die warme Luft nach oben steigt und kalte Luft von unten nach strömt. Somit entsteht ein Kreislauf, der für den optimalen Brennvorgang sorgt.

Die Rauchgase steigen nach oben und verschwinden durch den Schornstein, durch den entstehenden Unterdruck strömt neue Luft von unten in den Kamin und heizt den Brennvorgang an.

Was bedeutet Strahlungswärme?

Strahlungswärme hört sich im ersten Moment nicht sonderlich schön an. Dieser Eindruck trügt allerdings. Strahlungswärme, auch thermische Strahlung genannt, ist Wärme in Form von unsichtbarem Licht. Strahlungswärme bewegt sich in der Luft verlustfrei. Sie gibt Wärme gezielt ab aber heizt den Raum nicht auf. Dafür sorgt die Konvektionswärme.

Strahlungswärme ist besonders wohltuend, leicht vergleichbar mit den Sonnenstrahlen an kalten Wintertagen. Der Körper reagiert positiv und das Temperaturempfinden wird erhöht. So friert man bei 13 °C an grauen Herbsttagen, wo wir im Frühling bei 13 °C und Sonnenschein bereits im T-Shirt herum laufen.

Strahlungswärme bringt die Wärme schnell dort hin, wo sie gebraucht wir. So ist sie besonders bei schlecht isolierten Gebäuden geeignet, sowie Räumen mit hohen Decken.

Was bedeutet Konvektionswärme?

Die Konvektionswärme erwärmt die gesamte Raumluft. Da warme Luft bekanntlich nach oben steigt, bleibt es unten im Raum länger kühl. Bei Kovektionswärme zirkuliert die Luft, das ist besonders wertvoll bei im Raum stehenden Möbeln. Diese halten die gegebenenfalls vorhandene Strahlungswärme ab. Die Konvektionswärme erreicht mit der Zeit jede Ecke.

Kurz gesagt: Die Kovektionswärme erwärmt die Luft und Strahlungswärme den Körper.

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