Start Ratgeber Brennholz Heizwerte und Brennwerte von Holz im Überblick

Heizwerte und Brennwerte von Holz im Überblick

47
0
Heizwerte und Brennwerte von Holz im Überblick

Kaminöfen können grundsätzlich mit unterschiedlichen Holzarten betrieben werden. Diese haben jedoch verschiedene Brennwerte. Das bedeutet, dass einige Holzarten effizienter heizen als andere und das von diesen folglich weniger Holz verwendet werden muss, um die gewünschte Wärme zu erzielen.

Welche Holzarten besonders gut sind und wie deren Brennwerte sind, das erfahren Sie nachfolgend.

Brennwerte und Heizwerte unterschiedlicher Holzarten in der Übersicht:

HolzartBrennwert je RaummeterBrennwert je KilogrammHeizwert je RaummeterHeizwert je Kilogramm
Ahorn1900 kWh4,1 kWh1759 kWh3,8 kWh
Douglasie1700 kWh4,4 kWh1574 kWh4,1 kWh
Buche2100 kWh4,0 kWh1945 kWh3,7 kWh
Esche2100 kWh4,1 kWh1945 kWh3,9 kWh
Birke1900 kWh4,3 kWh1759 kWh4,0 kWh
Fichte1600 kWh4,5 kWh1482 kWh4,2 kWh
Kiefer1700 kWh4,4 kWh1574 kWh4,1 kWh
Eiche2100 kWh4,2 kWh1945 kWh3,9 kWh
Robinie2100 kWh4,1 kWh1945 kWh3,8 kWh
Lärche1700 kWh4,4 kWh1574 kWh4,1 kWh
Ulme1900 kWh4,1 kWh1759 kWh3,8 kWh
Erle1500 kWh4,1 kWh1389 kWh3,8 kWh
Weide1400 kWh4,1 kWh1296 kWh3,8 kWh
Tanne1500 kWh4,4 kWh1389 kWh4,1 kWh

Umrechnungsfaktoren

  • Umrechnungsfaktor von Heizwert Holz zu Brennwert Holz

1,08

  • Umrechnungsfaktor von Brennwert Holz zu Heizwert Holz

0,926

Heizwerte weiterer Brennstoffe

Wenn Sie nicht mit Holz heizen, interessieren Sie sich vielleicht für die Heizwerte anderer Brennstoffe.

Holzbriketts haben einen Heizwert von 4,9 kWh je Kilogramm und Holzpellets haben einen Heizwert von ebenfalls 4,9 kWh je Kilogramm. Der Heizwert von Ethanol liegt bei 7,4 kWh je Kilogramm, während es Erdgas auf einen Heizwert von 10 kWh je Kilogramm bringt. Heizöl hat einen Heizwert von 11,8 kWh je Kilogramm.

Der Heizwert von Holz kann variieren

Selbst wenn Sie eine Holzart mit einem hohen Heizwert verwenden, können die tatsächlichen Heizwerte variieren. Faktoren, die dies beeinflussen, sind unter anderem:

  • Die Länge der Lagerung des Holzes
  • Die Restfeuchte (je trockener das Holz, desto besser ist der Heizwert)

Wenn Sie die aktuelle Restfeuchte des Holzes ermitteln möchten, können Sie ein handelsübliches Restfeuchtemessgerät verwenden, welches Sie für wenige Euro kaufen können.