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Gründliche Reinigung des Ofens – So geht der Kaminofen Frühjahrsputz

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Das Ende der Wintersaison

Es ist wieder soweit. Die Tage werden länger und der Kaminofen wurde gefühlt den ganzen Winter durchgehend befeuert. Bei vielen sieht der Ofen nun im Frühjahr dementsprechend aus. Damit der Kaminofen für die neue Wintersaison wieder in den Startlöchern steht, sollte er einmal von Grund auf gereinigt und gepflegt werden. Was alles dazu gehört und was Sie an Utensilien dafür brauchen, erfahren Sie hier!

Welche Bau- und Verschleißteile gehören dazu?

Damit der Kaminofen den Sommer hinweg blitze blank im Wohnraum steht und direkt zur neuen Saison einsatzbereit ist, müssen mehrere Bau- und Verschleißteile gereinigt, geprüft und gewartet werden. Dazu gehören zum Beispiel:

Das brauchen Sie für die Reinigung!

Damit Sie die oben genannten Bau- und Verschleißteile fachgerecht reinigen und warten können, bedarf es natürlich der richtigen Ausrüstung. Dazu zählen zum Beispiel:

Reinigung des Rauchrohres - Rohr-Reinigungsset

Schritt 1.) Reinigung des Ofenrohres

Bei der Reinigung wird üblicherweise mit den Rauchrohren begonnen. Andernfalls würde Sie den abgelagerten und entfernten Ruß in dem frisch gereinigten Brennraum wiederfinden. Öffnen zu Beginn die Reinigungsklappe des Rauchrohres. Führen Sie nun die Reinigungsbürste in das Rohr hinein und reinigen Sie es, bis keine Rußablagerungen mehr zu sehen und fühlen sind. Schließen Sie nun die Reinigungsklappe und gehen über zu der Sichtscheibe.

Reihenfolge zum herausbauen der Brennraumauskleidung - Reinigung des Brennraums

Schritt 2.) Brennraumsteine ausbauen und den Brennraum ausfegen

Als nächstes wird der Brennraum ausgefegt. Für ein besonders sauberes Endergebnis empfiehlt es sich, zusätzlich die einzelnen Brennraumsteine auszubauen. Bevor Sie diese jedoch ausbauen, sollte der Brennraum weitestgehend von Asche mit einem kleinen Kehrbesen frei gefegt worden sein. Machen Sie nun vor dem Ausbau ein Bild von dem Brennraum, damit die Brennraumsteine genau so wieder eingebaut werden können.

Die Brennraumsteine im Brennraum sind meist puzzleähnlich eingesetzt und können in der Regel ebenso leicht ausgebaut werden. Nehmen Sie hierfür zuerst die Zugumlenkung heraus, gefolgt von den Seitensteinen sowie den Rückwand- und Bodensteinen. Sind alle Brennraumsteine entfernt, können Sie die Ofenwände sowie die ausgebauten Steine gründlich mit einem Kehrbesen reinigen.

Sichtscheibenreiniger - Reinigung der Sichtscheibe

Schritt 3.) Sichtscheibe säubern

Nun ist die Sichtscheibe dran. Mit speziellem Kaminglasreiniger können selbst hartnäckige Rußverschmutzungen entfernt werden. Greifen Sie bei der Reinigung lieber auf Einwegtücher oder Küchenpapier zurück – Mehrweg Küchentücher werden nach der Reinigung sehr wahrscheinlich verrußt im Müll landen. Für das beste Ergebnis sollte die Sichtscheibe nicht nur von innen, sondern ebenfalls einmal von außen gereinigt werden.

Schritt 4.) Steh- und Ascherost sauberfegen

Nun ist der Großteil des Ofens gereinigt. Damit der Brennraum soweit abgeschlossen werden kann, sollten noch einmal alle Aschereste am Steh- und Ascherost in den Aschekasten gefegt werden. Wenn dies erledigt ist, ist der Brennraum soweit fertig.

Schritt 5.) Leeren des Aschekastens

Um die Reinigung innerhalb des Ofens nun komplett abzuschließen, muss zu guter Letzt der Aschkasten entfernt werden. Denn schließlich – irgendwo musste die Asche der Schritte 1-4 ja auch bleiben. Leeren Sie den Aschekasten einfach im Hausmüll aus.

Schritt 6.) Reinigung des Kaminkorpus

Während der Heizsaison oder aber auch der vergangenen 6 Schritte ist höchstwahrscheinlich auch der Kaminkorpus ordentlich „verdreckt“ worden. Daher empfiehlt es sich auch diesen noch einmal gründlich sauber zu machen. Hierzu eignet sich besonders ein Schwamm mit genügend Wasser und Spülmittel. Wichtig: Nutzen Sie nur die weiche Seite des Schwammes, um den Kaminkorpus nicht zu zerkratzen.

Termatech - Reinigung und Schmierung des Ofens

Schritt 7.) Scharniere und Federn schmieren

Zu guter Letzt müssen noch mechanische Teile wie Scharniere und Federn mit hitzebeständigem Schmierfett geschmiert werden. Das Schmiermittel verhindert einen schnellen Verschleiß und beseitigt außerdem das altbekannte Quietschen bei dem Öffnen oder Schließen der Ofentür. Es ist allerdings besonders wichtig, dass das Schmiermittel mehrere Hundert, wenn nicht sogar über 1000° Celsius hitzebeständig ist. Andernfalls verbrennt das Schmiermittel nach dem Befeuern und ist nicht mehr schmierfähig.

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