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DIN EN 15250

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DIN EN 15250

Bei der DIN EN 15250 handelt es sich um die europäische DIN-Norm für sogenannte Speicheröfen.

Bei einem Speicherofen handelt es sich um einen Ofen, der während des Heizens nicht nur Wärme abgibt, sondern auch einen Teil der Wärme speichert, sodass diese später, wenn das Holz bereits abgebrannt ist, freigegeben werden kann. Somit garantiert ein Speicherofen eine lange Wärmestrahlung.

Achtung:

Wenn Sie einen Kaminofen betreiben, der lediglich nach der DIN EN 13240 zugelassen ist, handelt es sich dabei nicht um einen Speicherofen, sondern lediglich um einen Dauerbrandofen.

Was passiert, wenn der Speicherofen keine Zertifizierung nach DIN EN 15250 hat?

Vor dem Kauf eines Speicherofens sollten Sie überprüfen, ob das Modell der DIN EN 15250 unterliegt oder ob zumindest ein CE-Prüfsiegel vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, darf der Ofen in Deutschland nicht betrieben werden.

Der Ofen muss erst durch den Schornsteinfeger abgenommen werden

Grundsätzlich können Sie den Kaminofen in Ihrer Wohnung errichten. Ehe Sie ihn jedoch zum ersten Mal verwenden, muss die gesamte Anlage durch einen Schornsteinfeger abgenommen werden. Dieser stellt einen sogenannten Feuerstättenbescheid aus. Erst wenn Sie diesen in den Händen halten, dürfen Sie den Speicherofen betreiben.

Der Schornsteinfeger schaut sich bei der Annahme unter anderem die folgenden Aspekte an:

  • Verfügt der Speicherofen über die wichtige Zertifizierung?
  • Wurde der Ofen korrekt eingebaut?
  • Wurde der Ofen korrekt an den Schornstein angeschlossen?
  • Erfüllt der Schornstein alle wichtigen baulichen Anforderungen?
  • Wurden die Abstände zwischen dem Kamin und den Wänden sowie zwischen dem Kamin und den brennbaren Gegenständen eingehalten?
  • Wurde der Brandschutz beachtet?
  • Ist der Speicherofen korrekt dimensioniert? Beheizt er den Raum nicht zu stark oder zu wenig?