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Die Unterschiede zwischen Kamin und Kaminofen

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Kamin und Kaminofen

Wenn Sie sich für ein Heizsystem in Ihren eigenen vier Wänden entscheiden müssen, haben Sie unter andrem die Wahl zwischen einem Kamin und einem Kaminofen.

Sie wissen nicht, worin die Unterschiede bestehen? Kein Problem, denn wir werden Ihnen diese nachfolgend erklären.

Worin bestehen die Gemeinsamkeiten?

Als erstes schauen wir uns die Gemeinsamkeiten an.

Sowohl der Kamin als auch der Kaminofen müssen, um einen einwandfreien Betrieb zu ermöglichen, an einen Schornstein angeschlossen werden. Über diesen wird der Rauch abgeleitet. Gleichzeitig wird beim Verbrennen des Holzes Frischluft benötigt, die durch den Schornstein eingeleitet wird.

Beide Varianten werden in der Regel mit Holz betrieben. Es gibt jedoch auch Modelle, bei denen Sie zusätzlich Kohle verheizen können.

Worin bestehen die Unterschiede zwischen Kamin und Kaminofen?

Der fest eingebaute Kamin wird in der Regel im Wohnzimmer oder in einem anderen Wohnraum platziert, um dort punktuell eine behagliche Wärme zu erzeugen. Beim Kaminofen ist das nicht der Fall. Er ist deutlich kleiner und leichter und kann dadurch flexibel aufgestellt und jederzeit an einem neuen Ort platziert werden. Ziehen Sie beispielsweise um, können Sie Ihren Kaminofen einfach mitnehmen.

Vor allem moderne Kaminöfen werden immer beliebter, denn sie beinhalten beispielsweise ein ausgeklügeltes Feuerungssystem, welches das Beheizen noch einfacher und effizienter gestaltet. Dies ist wichtig, um eine gute Umweltbilanz zu erreichen. Da können fest eingebaute Kaminöfen, die meist deutlich älter sind, nicht mithalten.

Auch der Aufbau eines Kaminofens gestaltet sich deutlich einfacher. Schließlich muss hier nicht aufwendig gemauert oder eingebaut werden. Es wird lediglich der Bausatz zusammengebaut, sofern dies nicht bereits im Werk des Herstellers geschehen ist.

Wenn Sie sich für einen wasserführenden Kaminofen entscheiden, besteht sogar die Möglichkeit, auch die weiteren Räume des Hauses effizient zu beheizen. Hierfür ist jedoch ein zweiter Heizkreislauf notwendig.

Doch der wohl größte Unterschied besteht sicherlich in der Energieeffizienz. Ältere Kamine verursachen oft so viele Abgase, dass sie teilweise nicht mehr verwendet werden dürfen. Moderne Kaminofen haben jedoch eine Effizienz von bis zu 80 Prozent. Um diese Werte zu erreichen, verfügen die modernen Öfen über eine ausgeklügelte Brenntechnik, die teilweise sogar automatisch zum Einsatz kommt.