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20 Tipps zum Energiesparen mit dem Kaminofen

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20 Tipps zum Energiesparen mit dem Kaminofen

Als gute Alternative zu klassischen Heizungen wie beispielsweise Öl- oder Gasheizungen, erweist sich der Kaminofen, denn mit diesem lassen sich die Heizkosten effektiv senken.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel 20 Tipps zum Sparen von Heizkosten benennen, die Sie auch in Kombination mit der Benutzung eines Kaminofens beachten sollten.

Tipp 1 – Heizung und Kamin kombinieren

Mit einem Kaminofen lassen sich die Heizkosten deutlich senken. Anstatt die Ventile der Heizungen bis zum Anschlag aufzudrehen und zu hoffen, dass der Raum warm wird, können Sie den Kamin beheizen und profitieren von schneller, langanhaltender, angenehmer und günstiger Wärme. Schließlich kostet Feuerholz im Moment weitaus weniger als andere Brennstoffe.

Tipp 2 – Das richtige Lüften

Um effektiv Heizkosten zu sparen, sollten Sie zwei- bis dreimal pro Tag richtig lüften. Das bedeutet, die Heizungen sollten abgedreht werden und die Fenster komplett geöffnet. Fünf bis zehn Minuten reichen vollkommen aus. Sind die Fenster geschlossen, können die Heizungen wieder aufgedreht oder der Kaminofen beheizt werden.

Die Fenster nur anzukippen, bringt nichts, abgesehen davon, dass zusätzliche Heizenergie verloren geht.

Tipp 3 – wasserführender Kaminofen

Wenn Sie den Kamin ohnehin beheizen, um die Räume damit zu erwärmen, können Sie zusätzliche Energie sparen, indem Sie einen wasserführenden Kamin verwenden. Dieser beheizt nicht nur den einen Raum, in welchem er aufgestellt wird, sondern auch alle anderen Räume des Hauses. Zwar kostet der wasserführende Kamin in der Anschaffung mehr und es muss ein zweiter Heizkreislauf installiert werden. Auf Dauer rechnet sich das jedoch.

Tipp 4 – Türen schließen

Normalerweise drehen wir Heizungen in den Räumen, die wir nur selten benutzen, nicht oder nur wenig auf. Dort ist es entsprechend kälter als im Rest des Hauses. Um zu verhindern, dass die Räume, in denen Sie heizen, auskühlen, sollten Sie die Türen der unbeheizten Zimmer verschlossen halten.

Tipp 5 – individuelle Heiztemperaturen für unterschiedliche Räume

Im Wohnzimmer mögen Sie es wahrscheinlich angenehm warm, während es im Schlafzimmer ruhig etwas kühler sein kann. Und auch in der Küche reicht in der Regel eine geringere Heiztemperatur aus, da es durch das Kochen ohnehin meist warm ist. Stellen Sie den Thermostat jeweils so ein, dass die für den jeweiligen Raum gewünschte Temperatur erreicht wird. Es ist nicht sinnvoll, die Heizung in allen Räumen gleich hoch aufzudrehen.

Tipp 6 – warme Kleidung in der Übergangszeit

Im Frühjahr und im Herbst schwanken die Temperaturen draußen oft, was sich auch auf die Raumtemperatur auswirkt. Anstatt die Heizung bis zum Anschlag aufzudrehen und im selben Moment im T-Shirt auf der Couch zu sitzen, ist es sinnvoller, sich zunächst wärmer zu bekleiden.

Tipp 7 – Fenster über Nacht schließen

In der Nacht fallen die Temperaturen vor allem in den Wintermonaten auf Minusgrade ab. Wenn Sie das Fenster die ganze Nacht über geöffnet lassen, wirkt sich dies auch auf die Raumtemperatur aus. Sie müssen folglich mehr heizen, um am Morgen wieder die gewünschte Wohlfühltemperatur zu erreichen. Dies gilt im Übrigen nicht nur für das Zimmer, in dem das Fenster geöffnet war, sondern auch für die angrenzenden Räume, die ebenfalls auskühlen. Deshalb ist es sinnvoller am Abend das Fenster für einige Minuten komplett zu öffnen und dies am Morgen zu wiederholen.

Tipp 8 – Keine Gegenstände vor Heizkörpern und Kaminen

Platzieren Sie vor dem Heizkörper Gegenstände, kann die Heizungsluft sich nicht optimal verteilen. Sie müssen folglich mehr heizen, damit sich die Luft im ganzen Raum gleichermaßen gut verteilt. Es ist daher wichtig, darauf zu achten, dass die Heizkörper nicht zugestellt werden.

Dies gilt im Übrigen auch für den Kaminofen. Es kann sogar gefährlich werden, wenn Sie brennbare Gegenstände in die Nähe des Ofens stellen. Dies gilt es also unbedingt zu vermeiden.

Tipp 9 – Fenster und Türen abdichten

Durch undichte Fenster und Türen geht viel Wärme verloren. Sie müssen permanent nachheizen, um den Ausgleich zu schaffen. Es ist daher sinnvoll, die Dichtungen der Fenster und Türen regelmäßig zu überprüfen und diese bei Bedarf zu erneuern. Auf diese Weise bleibt die warme Luft im Raum und Sie senken die Heizkosten effektiv.

Tipp 10 – Heizungsrohre dämmen

Auch über die Heizungsrohre geht viel Energie verloren. Zwar geben die Rohre die Wärme unmittelbar an den Raum ab. Meist liegen sie jedoch nur in den Räumen frei, in denen es überhaupt nicht warm sein muss. Deshalb lohnt es sich, die Heizungsrohre mit geeigneten Dämmmaterialien zu dämmen.

Tipp 11 – Die Wohnung auch während des Urlaubes lüften

Wenn Sie in den Wintermonaten verreisen, werden Sie die Heizung möglicherweise komplett herunterdrehen. Das sorgt allerdings dafür, dass die Räume komplett auskühlen, was wiederum beim erneuten Anheizen nach Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub für einen hohen Energiebedarf sorgt. Besser ist es deshalb, wenn Sie die Heizung auch während Ihres Urlaubes zumindest auf 2 stehen lassen.

Tipp 12 – elektronische Thermostate verwenden

Starke Temperaturschwankungen sorgen dafür, dass wir täglich mehrfach zum Thermostat gehen, um dieses neu einzustellen. Ist es im Raum zu kalt, drehen wir die Heizung auf. Ist es zu warm, regeln wir den Thermostat wieder nach unten. Dies ist nicht nur nervig, sondern verschwendet auch sehr viel Energie. Komfortabler und effizienter ist es daher, wenn Sie einen elektronischen Thermostat verwenden. Dieser achtet automatisch auf die Raumtemperatur und passt die benötigte Wärmezufuhr individuell an.

Zwar kostet ein solcher Thermostat zwischen 20 bis 30 Euro. Allerdings relativieren sich die Anschaffungskosten meist schon nach den ersten Heizperioden.

Tipp 13 – Nicht immer heißes Wasser verwenden

Wenn Sie sich nur kurz die Hände waschen möchten, ist hierfür sicherlich kein heißes Wasser notwendig. Lauwarmes oder sogar kaltes Wasser reichen vollkommen aus, um die Hände zu reinigen. Denn bedenken Sie, dass auch das warme Wasser einen Mehrverbrauch an Heizenergie bedeutet, denn das Wasser wird durch die Heizung erwärmt.

Tipp 14 – Heizung regelmäßig entlüften

Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass die Heizung zu Gluckern beginnt, wenn Sie den Thermostat aufdrehen. Das ist ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass sich zu viel Luft in der Heizung befindet. Der Anteil des Wassers, welches die Heizung erwärmt, ist wiederum geringer. Das trägt dazu bei, dass nicht effizient genug geheizt werden kann.

Sobald Sie also bemerken, dass die Heizung merkwürdige Geräusche von sich gibt, sollten Sie diese entlüften. Mit einem einfachen Entlüftungsschlüssel ist dies problemlos möglich. Sie benötigen keinen Fachmann, der sich um das Entlüften der Heizung kümmert.

Tipp 15 – Die Nachtabsenkung verwenden

Nachts wird sehr viel Heizungsenergie verschwendet, denn vor allem in den Räumen, in denen Sie sich gar nicht aufhalten, ist es weiterhin mollig warm. Außerdem benötigen Sie in der Nacht auch kein Wasser, welches erhitzt werden müsste. Deshalb ist es sinnvoll, die Nachtabsenkung zu aktivieren. Diese sorgt dafür, dass die Heizung in den Nachtstunden weniger arbeitet.

Tipp 16 – trockenes Feuerholz verwenden

Um den Kaminofen möglichst effizient zu beheizen, sollten Sie trockenes Feuerholz verwenden. Je trockener das Holz ist, desto effizienter kann es die Wohnung beheizen. Die Restfeuchte sollte daher bei maximal 15 Prozent liegen. Ob dies der Fall ist, finden Sie mit einem handelsüblichen Restfeuchtemessgerät heraus, welches Sie für wenige Euro kaufen können.

Tipp 17 – den Ofen nicht zu voll stopfen

Vielleicht denken Sie, je mehr Holz Sie in den Ofen legen, desto wärmer wird es. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Zu viel Holz im Ofen sorgt lediglich dafür, dass dieses schneller verbrennt. Sie benötigen also deutlich mehr Holz, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Tipp 18 – Feuerholz möglichst klein hacken

Das Feuerholz sollte möglichst klein gehackt werden, denn hierdurch steigt die Heizeffizienz. Wenn Sie ungehackte Stämme verheizen, dauert es deutlich länger, bis die gewünschte Wärme entsteht. Lediglich bei sehr dünnen Stämmen ist es möglich, diese nicht vorher zu hacken.

Tipp 19 – den Kaminofen richtig dimensionieren

Schon beim Kauf des Kaminofens sollten Sie darauf achten, dass dieser eine angemessene Heizleistung erbringt. Ist diese zu hoch, kann der Raum leicht überhitzen. Wählen Sie hingegen eine Heizleistung, die zu gering ist, wird der Ofen es gar nicht erst schaffen, die gewünschte Wärme zu erzeugen.

Wir empfehlen, pro zehn Quadratmeter Wohnfläche 1 kW Leistung zu verwenden. Wenn der Raum, den Sie mit dem Kaminofen beheizen möchten, also beispielsweise eine Fläche von 35 Quadratmetern hat, sollten Sie einen Ofen verwenden, der eine Heizleistung von 3 bis 4 kW erbringt.

Tipp 20 – Hochwertiges Feuerholz verwenden

Es gibt zahlreiche Holzsorten, die Sie zum Beheizen des Kaminofens verwenden können. Während einige Holzsorten eine solide Wärme erzeugen und diese auch lange halten können, gibt es andere Holzsorten, die sehr schnell verbrennen und daher weniger effizient sind. Birke beispielsweise ist nicht sehr hochwertig. Buche und Eiche hingegen weisen einen hohen Heizwert auf und sind daher für das Beheizen des Kaminofens bestens geeignet.