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Was ist Schamotte?

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Feuerraumstein Schamotte

Schamotte

Schamottsteine sind wegen ihrer Eigenschaft als Wärmespeicher sehr gefragt. So wird Schamotte hauptsächlich in Kaminöfen, Schornsteinen, als Pizzastein, in Elektrogebäudeheizungen und bei der Feuerbestattung verwendet.

Schamotte Stein
Brennraumstein Schamotte kaminofen.info

Schamotte gibt lange Zeit nach dem Erlöschen des Feuers noch Wärme ab. Schon früher wurde Schamotte in und an Kaminöfen verbaut. Denn Schamotte war früher schon erschwinglich und wegen seiner Abgabe von Wärme sehr beliebt. Außerdem schützt er das umliegende Gehäuse vor der Hitze des Feuers. Dies ist besonders wichtig, damit sich das Gehäuse des Kamins nicht verzieht.
Künstlich hergestellt besteht Schamotte hauptsächlich aus Ton und Aluminiumoxiden und hält bis zu 1500 °C aus.

Bei regelmäßiger Befeuerung des Kamins können die Schamottesteine brechen oder reißen. Deswegen sollten Sie das Brenngut vorsichtig in den Brennraum legen, um den Schamottestein nicht zu beschädigen.
Brennraumsteine gehören zu den Verschleißteilen eines Ofens. Daher kontrollieren Sie die Steine regelmäßig.
Schamotte unterscheidet sich in der Dichte und Schwere zu Vermiculite. So ist ein Schamottestein sehr schwer und ähnelt von der Dichte her den Ziegelsteinen.

Schon gewusst? Schamotte wurde erstmals 1849 in Deutschland hergestellt.

Schamotte ist entweder trockengepresst oder durch Schlickerguss in die richtige Form gegossen. Grundgesetzlich gilt, je trockener die Schamotte Masse bei der Formgebung ist, desto feuerfester ist der Stein im Nachhinein. Achten Sie beim Kauf von Schamottesteinen unbedingt auf die Qualität. Der Oxidgehalt sollte mindestens 30 % enthalten.