Warum trockenes Holz für den Kaminofen wichtig ist!

Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, wenn ich zu große Holzscheite nachgelegt habe, oder selbst beim Anzünden, wenn sich nicht genug Hitze in der Brennkammer entwickelt, brennen große Holzscheite nicht richtig an. Manchmal koksen sie vor sich hin, und wollen einfach nicht richtig brennen.

Wenn ich dann die Türe aufmache um Brennholz nachzulegen, oder versuche den Brennvorgang mit kleineren Anzündhölzer neu zu starten, kommt immer Qualm aus der Türe.

Woher kommt das?
Gerade beim Anheizen ist ausreichend Verbrennungsluft wichtig. In diesem Artikel habe ich beschrieben, wie man einen Kaminofen anzündet, auch als Video Kaminofen anzünden).

Im Kaminofen sollte nicht zu viel Holz liegen, da sonst zu viele Verbrennungsgase entstehen, die nur unvollständig verbrennen und zu mehr Schadstoffen führen.

Denn zu große Holzscheite trocknen schlechter und zeigen auch ein schlechteres Brennverhalten.

Um Klima und die eigene Gesundheit nicht unnötig zu schaden, sollte man immer darauf achten, nur trockenes, gespaltenes Holz zu verbrennen.

Besser ist es häufiger kleinere Holzmengen nachzulegen.

Was man auch wissen sollte:
Diese Schadstoffe aus Kaminöfen können in Form von Feinstaub die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System belasten.

Die mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren Feinstaub-Teilchen gelangen beim Einatmen tief in die Lunge und können zu Bronchitis, Asthma-Anfällen und Herz-Kreislauf-Beschwerden beim Menschen führen.

Aber auch die Holzasche birgt Gefahren.

Darin können krebserregende Stoffe enthalten sein, die man einatmet, wenn der Staub beim Entsorgen aufgewirbelt wird. Daher sollte man bei der Kaminofenreinigung besonders vorsichtig sein.