In großen alten Gutshäusern oder kleinen Landschlössern war und ist der früher meist offene Kamin, am besten mit dem vor ihm liegenden Fell einen Eisbären, der Inbegriff von wohliger Wärme, Komfort und einer ausgesprochenen Behaglichkeit.
Ein offener Kamin ist aus energetischer Sicht aber mit vielen Nachteilen verbunden. Die eingesetzte Energie, also das verwendete Brennholz, wird sehr schnell verbraucht, die erzeugte Wärme konzentriert sich auf einen kleinen Teil des mit dem Kamin befeuerten Raumes und der Aufwand zur Brenngutbestückung und zur Entfernung der Brennrückstände ist sehr hoch.
Kurz gesagt, ein offener Kamin ist ein wunderschöner und angenehmer Einrichtungsgegenstand, aber seine Effektivität bei der Erzeugung von Wärme für einen Haushalt ist derart gering, dass er kaum als geeignetes Mittel zur sinnvollen Unterstützung oder gar als Ersatz eine Heizungsanlage ins Auge zu fassen ist.


