Wie funktioniert eigentlich ein Kaminofen?
Ein Kaminofen bietet eine kombination aus Strahlungswärme und Konvektionswärme.
Bei Strahlungswäre wird die Wärme direkt über die dichten Materialien des Kaminofens, wie etwas Speckstein, an die Umgebungsluft abgegeben. Bei Konvektionswärme wird die angesogene kühle Luft am Brennraum vorbeigeführt und als so erwärmte Luf wieder in den Raum gegeben.

Die Verbrennung selbst findet im Brennraum statt, der mit Schamottesteinen ausgekleidet ist.
Über eine Türe aus feuerfesten Glas dringt die Wärmestrahlung nach außen. Die doppelwandig ausgebildete Brennkammer erzeugt Warmluft, die durch Konvektion über (3) oben oder seitlich angeordnete Öffnungen in den Wohnraum entweicht.
Die Primärluft (1) ist die zur eigentlichen Verbrennung nötige Luft. Die Sekundärluft (2) hat die Aufgabe die Türscheibe zu hinterspülen (4) und so von Ruß freizuhalten (siehe auch "Warum rußt meine Kaminofen Scheibe").
Dazu wird Raumluft angesaugt, dann in einem Kanal am Brennraum vorbeigeführt und auf etwa 300 Grad erhitzt. Die Sekundärluft hinterspühlt die Kaminofen Scheibe und entzündet die aus dem Holz austretenden brennbaren Gase und entweicht zusammen mit der Primärluft als (5) Abgas.


