Ein Erfahrungsbericht mit unserem Kaminofen von Attika

Aufgrund einiger Anfragen haben wir uns entschlossen einen Erfahrungsbericht über unseren Kaminofen von Attika zu schreiben.

Die räumliche Bedingungen:
Wir besitzen den Kaminofen nun ein 5 Jahre.
Er steht im Erdgeschoß unseres dreistöckigen Hauses (Erdgeschoß, Obergeschoss und Dachgeschoss).

Unser Haus ist (noch) nicht gedämmt und durch die alte Haustüre kommt noch Kälte rein.
Das führt dazu, das unser Erdgeschoss (Eingangsbereich separat, Küche, Eßzimmer und Wohnzimmer alles offen) immer kühl bis kalt ist.

Bevor der Kaminofen gekauft war, mussten wir im Erdgeschoss durchgehend heizen. Das Obergeschoss hat immer angenehme Temperaturen und wird abends nur wenig geheizt.

Im Dachgeschoss steht unsere Gas Brennwerttherme. Die Heizrohre sind im Boden verlegt und wirken wie eine Fußbodenheizung, so dass wir im Dachgeschoss bis auf 4 oder 5 Tage im Jahr nie heizen müssen.

Wie heizen wir jetzt: Seit dem der Kaminofen angeschlossen ist, haben wir nie mehr im Erdgeschoss über Zentralheizung geheizt.

Früh morgens so gegen 7.00, bevor die Kinder aufstehen wird ein kleines bis mittleres Feuer entfacht, gerade so, dass es einen zu einem gemütlichen Frühstück animiert (da fängt der Tag schon toll an).

Die Wärme hält sich i.d.R. bis zum Mittagessen.
Wenn es draußen richtig kalt ist legen wir auch mal etwas nach um die Wärme bis zum Abend zu halten. Dies jedoch selten.
Denn der echte Vorteil des Kaminofens ist, dass er unheimlich schnell Wärme abgibt. Selbst wenn es im Erdgeschoss bitterkalt ist, innerhalb von 15 Minuten haben wir es warm.

Abends wird meist vor dem Abendessen Brennholz angezündet und oft bis Mitternacht geheizt.
Die Türe zum Flur und zum Obergeschoss lassen wir offen, damit auch hier etwas Wärme in die oberen Stockwerke ausstrahlt; aber es reicht eigentlich nur für den Flur.

Was kostet uns das und konnten wir dabei Heizkosten sparen?

So wie wir heizen, haben wir etwa 5 raummeter Brennholz letztes Jahr verbraucht. Für die wir etwa 300 EUR ausgegeben haben.

Konnten wir am Gas sparen?
Wir meinen ja.
Wir haben als 4 köpfige Familie genau 9.423 KWh Gas verbraucht.
Ein bekannter von uns hat bei einem ähnlichen Haus das Doppelte verbraucht.
Rechnet man die 5 Raummeter Holz dazu, liegen wir immer noch günstiger und hatten eine schönere wärme und Atmosphäre.

Nachtrag. Im nächsten Jahr konnten wir durch noch konsequenterer Nutzung des Kaminofens den Gas Verbrauch um weiter knapp 2.000 KWh reduzieren. Das war enorm.

Was brachte der Speckstein?
Insbesondere nach dem morgendlichen Aufheizen hatten wir den Eindruck, dass die Wärme länger im Raum blieb. Den Speckstein am Ofen haben wir ja aus ästhetischen Gründen gekauft. Unbedingt nötig wäre der Speckstein in unserem Fall nicht gewesen (siehe auch Artikel Kaminofen Speckstein).

Was brachte es, dass der Kaminofen drehbar ist?
In einem Satz gesagt: eine schöne Atmosphäre (siehe auch Artikel Kaminofen drehbar).

Fazit:
Wir sind absolut zufrieden.
Zufrieden, dass wir von Anfang auf den Rat eines Handwerksbetriebes vertraut haben. Der Kaminofen ist super.
Insbesondere die große Brennkammer in der wir 33er Holzscheite verbrennen können hat uns überzeugt.

Zufrieden sind wir auch mit der Heizkosten Ersparnis.
Wir sind gespannt ob mit der neuen Eingangstür eine weitere Kostensenkung geschafft werden kann (dieser Erfahrungsbericht folgt sobald wir die Eingangstüre eingebaut haben).

Und nicht zu vergessen, die besondere Wärme, die wir mit einer Zentralheizung nie erreicht haben. Wir möchten das nicht mehr missen.

Der Kaminofen war jede Investition wert.